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Geschichten aus der Servicewüste
Rad zurück
[Aus Ein RABEnschwarzer Tag!, 13.08.2005, von Werner Nieke. Mit freundlicher Genehmigung.]
Letzte Woche habe ich hier dieses Bike gekauft. Und es heute zurückgebracht, weil beide Laufräder solche Achter hatten, dass die Felge an die Bremssättel schlug...
Das hat mein Vertrauen in diesen Laden, den ich auf Empfehlung aufgesucht hatte, nicht gerade gefördert und so wollte ich heute über eine Rücknahme bzw. Wandlung sprechen. Ich konnte leider nicht den Eindruck gewinnen, dass der Verkäufer, ein [Herr K.], ein Interesse daran hatte, zu einer für beide Seiten verträglichen Lösung zu kommen. Die Rücknahme erfolgte gegen eine schmerzhafte Minderung des ursprünglichen Preises und jeglicher Versuch und Hinweis auf die Tatsache, dass ich lediglich einmal damit gefahren sei, dass das Bike keinerlei Kratzer oder Abnutzungserscheinungen habe und nach einer Reinigung (es war lediglich etwas Feinstaub drauf) noch als total neuwertig verkauft werden kann, stiess auf taube Ohren. Als ich mich erbot, die Reinigung direkt vor Ort selbst durchzuführen, wurde mir die Aushändigung von Reinigungsutensilien verweigert mit dem Hinweis, dass hier kein Wasserschlauch vorhanden sei, infolgedessen die Aktion ohnehin nicht zum Erfolg führen könne.
Hätte ich mich ebenso unversöhnlich und hart gezeigt, würde ich mir jetzt einen Anwalt suchen, den die Rechtslage ist nach einer Gesetzesänderung eindeutig auf meiner Seite (Auskunft telefonisch bei der Anwaltshotline eingeholt, daher kein Link an dieser Stelle).
Ich wollte aber die „Beziehung“ zu diesem Haus nicht noch weiter vertiefen und hab’ dann letzlich in den überaus sauren Apfel gebissen. Ich weiß nicht, wodurch sich diese Herren ihr Renommé erworben haben, Sorgfalt oder Kulanz sind es aber definitiv nicht gewesen.
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