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Geschichten aus der Servicewüste
Höflichkeit gesucht
Lynne Truss schreibt in dem Buch „Talk to the Hand“ (sprich mit der Hand, das Gesicht hört nämlich nicht zu!) von einem Bericht einer ihrer Leser:
Er war in einem bekannten Buchladen einkaufen, wurde aber abfällig behandelt, als er nach Hilfe fragte. Als er sein Buch dann fand, bezahlte er es mit seiner Kreditkarte. Der Verkäufer legte die Quittung mit in die Tüte, und er sagte, „Kann ich die Quittung bitte getrennt haben“, woraufhin der Verkäufer meinte, „Na ja, Sie wissen ja, wo die Quittung ist; sie können das ja dann selbst machen.“ Der Mann fühlte sich gekränkt und brachte dies auch zum Ausdruck: „Ich bin seit fünf Minuten in diesem Laden und habe 30 Pfund ausgegeben, und es war bis jetzt noch keiner hier höflich zu mir.“ Daraufhin schoß der Verkäufer zurück: „Nur weil Sie 30 Pfund ausgegeben haben, haben Sie noch lange nicht meine Seele gekauft.“
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Kommentare
Also, Höflichkeit hin oder her, aber die Frage „Kann ich die Quittung bitte getrennt haben“ verstehe ich ehrlich gestanden nicht; getrennt wovon?? Quittung und Buch wurden doch ordnungsgemäss übergeben? Aber vielleicht hab ich den Knigge nicht oft genug gelesen.– Heinrich Herbst (Samstag, 24. März 2007)
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